Von Hutterern und Amischen in Galizien

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Mennonitischer Geschichtsverein, Hutterer und Amische in Galizien.

Vortrag mit Diskussion, zu Hutterern und Amischen in Galizien

Mennonitischer Geschichtsverein im Rahmen mennonitischer Familienforschung:

Am Montag, 04.10.2021, online, mit Gary Waltner, Mennonitischer Forschungsstelle Weierhof-Bolanden, zu Hutterern und Amischen in Galizien.

Einige der zurückgebliebenen Schweizer Täufer und Amische wanderten in den 1760er Jahren aus der Schweiz und dem Elsaß nach Galizien im Habsburger Reich aus und ebenso nach Wolhynien im rußischen Reich während der 1790er Jahre, um Einschränkungen aus dem Wege zu gehen. Galizien und Wolhynien gewährten ihnen Duldung, boten ihnen Ackerland an und das Privileg der Wehrdienstbefreiung. In den 1870er Jahren, nachdem die Privilegien widerrufen wurden, wanderten viele Siedler nach Kansas aus.

Hutterische Bruderhöfe gibt es seit dem 16. Jahrhundert, als sich in Mähren immer mehr Täufer ansiedelten, die aufgrund der harten Verfolgung, besonders in Tirol, eine neue Heimat suchten. Mit Beginn des Dreißigjährigen Krieges war für die Hutterer, ebenso wie für alle anderen Nicht-Katholiken, die Zeit in Mähren beendet. Die Flucht in Europa ging weiter. Wir treffen einige von ihnen in Galizien. Trotz einiger Krisen erhielt sich das hutterische Modell eines Lebens in Gütergemeinschaft über die Frühe Neuzeit hinaus, erfuhr eine Renaissance im 19. Jahrhundert und bildet bis heute die Grundlage für das Leben der Hutterer in Kanada und in den USA.

Weiteres zu der Vortragsreihe und den Zugangsdaten, hier ...

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