Reinhardsbrunner Gespräche 2022

Erstellt am:

Vernünftiger Gottesdienst – nicht dieser Welt gleich

konsequent leben

Impulsreferate zum Täuferjahr 2022 „konsequent leben“: Vernünftiger Gottesdienst – nonkonform leben.

Am 18. Januar 1530 wurden vier Täuferinnen und zwei Täufer in Reinhardsbrunn bei Eisenach hingerichtet. Im Jahr 2013 eröffneten dort die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und der Freistaat Thüringen das Themenjahr „Reformation und Toleranz“. Dabei wurde eine Stele mit den Namen der hingerichteten Täuferinnen und Täufer enthüllt. Seitdem wird der Jahrestag in den ökumenischen Reinhardsbrunner Gesprächen gewürdigt.

Im Jahr 2015 wurde die Ausstellung „Die Täufer in den Widersprüchen der Zeit“ im „Informationszentrum Spiritueller Tourismus Reinhardsbrunn“ eröffnet. Das Zentrum fördert Pilgerwege, auch den Versöhnungsweg zwischen Zella-Mehlis und Reinhardsbrunn. Er ist auf dem Hintergrund der lutherisch-mennonitischen Versöhnung in Stuttgart 2010 entstanden.

Die derzeitigen Gespräche stehen auch im Rahmen der fünf Themenjahre 2020 bis 2025 der Aktion „Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung“. Unter der Überschrift „Vernünftiger Gottesdienst – nonkonform leben“ widmet sich das Reinhardsbrunner Gespräch 2022 mit Impulsreferaten und Diskussion dem Jahresthema „konsequent leben“.

Mit Gedenkandacht an der Gedenkstele, der 1530 hingerichtete Täufer- und Täuferinnen.

Wann

18. Januar 2022

Tagungsort

Informations- und Ausstellungszentrum Spiritueller Tourismus im Klosterpark Reinhardsbrunn

Weitere Auskünfte bei der Veranstalterin:

Geschäftsstelle Kirche und Tourismus Reinhardsbrunn
Christfried Boelter
Reinhardsbrunn 5
99894 Friedrichroda
Tel.: 093623 303 085
Kirche-und-Tourismus@t-online.de
www.kirche-und-tourismus.de

Reinhardsbrunner Gespräch, Täufergeschichte, Täuferbewegung, Ostdeutschland, Mitteldeutschland, Luther, Müntzer

Zurück