Weltversammlung der Mennonitischen Weltkonferenz 2021, Indonesien 2021

Indonesien 2021

Vom 6. bis 11 Juli 2021, in Semarang, Indonesia
Vorabinformationen der Mennonite World Conference

Assemblie Mennonite World Conference Indonesia 2021

gemeinsam Jesus nachfolgen — über Grenzen hinweg

Weltversammlungen (Vollversammlung) der Mennonitischen Weltkonferenz sind weltweite Treffen der täuferisch-mennonitischen Glaubensfamilie, die alle 6 Jahre stattfinden. Die nächste Weltversammlung wird in Semarang, auf Zentral-Java in Indonesien stattfinden. Damit tagt die Weltversammlung zum zweiten Mal (nach der Konferenz in Kalkutta, Indien im Januar 1997) in Asien und zum ersten Mal in Südostasien.

Das Thema der Weltkonferenz 2021: „gemeinsam Jesus nachfolgen — über Grenzen hinweg“

Indonesien ist ein Land mit einem reichen kulturellen und historischen Hintergrund. Jede einzelne Stadt dieses tropischen Landes ist wegen
ihres einzigartigen historischen und kulturellen Hintergrundes einen Besuch wert.

Kommt nach Indonesien, in die Stadt Semarang, wo alle Teilnehmenden schmecken und sehen werden, wie freundlich Gott ist. Merkt den Termin vor, betet für das Treffen, kommt und erlebt Gottes Güte!

Mennonitengemeinden in Indonesien

In Indonesien gibt es drei nationale Verbände von Mennonitengemeinden, sie nennen sich Synoden.

Gereja Injili di Tanah Jawa (GITJ)

Die Evangelische Kirche von Java ist eine der drei mennonitischen Synoden in Indonesien. Die vorwiegend javanesische mennonitische Konferenz des nördlichen zentralen Teils der Insel Java wurde am 30. Mai 1940 gegründet, 81 Jahre nach dem Beginn niederländischer mennonitischer Missionsarbeit in der Gegend um den Muria Berg. Zur Zeit hat die GITJ 116 Ortsgemeinden mit über 65.000 Mitgliedern. Diese Gemeinden konzentrieren sich entlang der Nordküste von Zentral- Java. Es gibt aber auch einige in Städten wie Semarang, Salatiga und Yogyakarta und in den Provinzen Lampung und Süd-Sumatra.

Gereja Kristen Muria Indonesia (GKMI)

Die Christliche Kirche von Muria in Indonesien ist eine einheimische christliche Bewegung, die von einem chinesischindonesischen Ehepaar namens Tee Siem Tat und Sie Djoen Nio in der Stadt Kudus in Nord Zentraljava begonnen wurde. Die Gruppe begann, sich als Teil der mennonitischen Glaubensfamilie zu verstehen, als die ersten Gläubigen im Dezember 1920 bei Mennonitischen Missionaren aus Russland, die in der niederländischen mennonitischen Mission in der Gegend von Muria arbeiteten, um die Taufe baten. Seit 1960 hat sich diese Synode über die Gegend von Muria hinaus ausgebreitet und auch andere ethnische Gruppen auf den vier Hauptinseln Indonesiens erreicht. Heute hat die GKMI 61 Ortsgemeinden mit über 16.000 Mitgliedern, die in Java, Bali, Sumatra, Batam, Kalimantan, Sulawesi und Nusa Tanggara Timur leben.

Jemaat Kristen Indonesia (JKI)

Die Synode „Christliche Gemeinden Indonesiens“ wurde 1977 gegründet, um als kirchliche Struktur für den Dienst der Sangkala Stiftung zu dienen, die seit 1977 in Semarang arbeitet. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Evangelisation, der Verteilung von Predigtaufzeichnungen, Gesangsgruppen, Bands, sozialen Diensten und bei verschiedenen Gelegenheiten auch Bibelkursen. Zur Zeit gibt es in der JKI-Synode 223 Ortsgemeinden mit über 40.000 Mitgliedern verteilt in 19 Provinzen in Indonesien und einige Gemeinden in den USA, Australien und den Niederlanden.

 

Quelle: Mennonitische Weltkonferenz
Stichwort: Vollversammlung; Indonesia 2021, following Jesus together across barriers

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