Kurrentschrift Lesen und Abschreiben lernen

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Thema der Familienforschung der Mennonitische Forschungsstelle, beim Digitalen Montag im September, ist, das Lesen und Abschreiben von Kurrentschrift lernen. Kurrentschrift wird auch Spitzschrift genannt, also einer Handschriftart die bis vor zwei Generationen noch die Alltagschrift war.

Kurrentschriften Lesen lernen

Auf mehrfachen Wunsch gibt Rosalind Beiler einen Workshop zum Erlernen von Lesen und Abschreiben alter Handschriften.

Bei dieser Gelegenheit stellt sie das Zooniverse-Projekt PRINT vor, an dem ihre Uni arbeitet. Das Zooniverse-Projekt PRINT taucht indem es Schriftverkehr aus dem siebzehnten Jahrhundert in Antiqua übersetzt und ihn für all jene zugänglich macht die Kurrent nicht lesen können, in eine längst vergangene Zeit ein. In die Gedanken von Menschen, Religion, Informationsnetzwerke und Migration in der Welt der frühen Neuzeit. Wie wurden Nachrichten im siebzehnten Jahrhundert verbreitet? Welche Rolle spielte die Religion für die Mobilität der Menschen? PRINT ist ein gemeinschaftliches Projekt der digitalen Geisteswissenschaften, das die Kommunikationsnetzwerke der europäischen religiösen Minderheiten der frühen Neuzeit (Täufer, Quäker und Pietisten) und die Art und Weise, wie sie die dynamischen Migrationsmuster in der atlantischen Welt prägten, nachzeichnet.
https://www.zooniverse.org/projects/printmigrationnetwork/print

Weiteres zu der Vortragsreihe und den Zugangsdaten, hier ...

Mennonitischer Geschichtsverein

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