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Wer sich für geschichtliche Themen begeistert, dürfte hier auf einige spannende Einblicke stoßen: Augsburger Täufersynode, Augsburg 1527 und Mennonitengemeinde Augsburg. Auch zu Friedenstheologie, Theologie im Allgemeinen und zu den Mennoniten ist das eine oder andere zu finden.

 

Friedenstheologie ist zugleich Ethik, Gesellschaftskritik und Praxis der Hoffnung.  Sie richtet den Blick auf die Unterdrückten und Benachteiligten, auf die Verletzbarkeit menschlichen Lebens und auf die Integrität der Schöpfung.

Warum täuferische Erinnerung heute Widerspruch verlangt. Man kann nicht neutral bleiben, wenn Menschenwürde, Gewissensfreiheit oder Minderheitenrechte verletzt werden. Kriegspropaganda muss man sich entgegenstellen.

Krieg ist mit dem Willen Gottes unvereinbar und daher abzulehnen! Die Notwendigkeit eines vertieften Dialogs innerhalb der ökumenischen Bewegung über das christliche Friedenszeugnis und über den „Weg des gerechten Friedens“.

Bedingungsloses Grundeinkommen ist keine Bitte um mehr Freundlichkeit. Es ist die Forderung, Menschenwürde materiell ernst zu nehmen. Es verlangt, dass der Staat nicht zuerst prüft, ob ein Mensch der Existenzsicherung würdig ist. Es verlangt, dass Teilhabe nicht von Beschämung abhängt. Es verlangt, dass Freiheit nicht am Kontostand zerbricht.


Im Geist Gottes wird Befreiung sichtbar: Augen werden geöffnet, Gebeugte werden aufgerichtet, Menschen werden aus Lüge, Angst und Entwürdigung herausgeführt. Darum kann sich niemand glaubwürdig auf diesen Geist berufen, wenn daraus Kontrolle, Einschüchterung oder fromme Überlegenheit erwachsen. Und ebenso wenig dort, wo wir die (gewaltfreie) Befreiung anderer unterlassen — denn Gottes Geist wirkt nicht an unseren Händen vorbei, sondern durch sie.