Mennonitengemeinde Augsburg, wir heißen Sie herzlich willkommen!

Auf diesen Netzseiten stellt sich die Mennonitengemeinde Augsburg (eine evangelische Freikirche) K.d.ö.R. ihren Besuchern vor.

Brot teilen
Bild: Brot teilen

Mennoniten kennzeichnen sich im wesentlichen durch freiwillige Gemeindemitgliedschaft aufgrund der persönlichen Nachfolge Jesu Christi, durch die Taufe nach dem Bekenntnis des persönlichen Glaubens, die verbindliche Gemeinschaft und die Ablehnung von Gewalt, Kriegsdienst und Eid.

Wir glauben an Gott, der sich uns in Jesus Christus offenbart hat, der uns auch heute rettet zu einem schöpferischen Handeln in dieser Welt; er schenkt uns durch den Heiligen Geist Mut und Ausdauer, Nächstenliebe zu praktizieren, Frieden und Gerechtigkeit zu fördern.

Wir bemühen uns unseren christlichen Glauben in unserem Alltag, in der Familie, Nachbarschaft und im Beruf zu leben. Weiter ...

Andacht in Augsburg

Monatliche Andacht in Augsburg der besonderen Art, mehr dazu hier ...

Thema Weltkulturerbe in Augsburg

Pilgram Marpeck, Wasseringenieur und Täufertheologe, legte erste Hausanschlüsse in Augsburg, mehr darüber hier ...

Projekt: „Wieder Täufer in Augsburg und anderswo“

In dem Projekt „Wieder Täufer in Augsburg und anderswo geht es um historische Gerechtigkeit, Vergegenwärtigung und Versöhnung. Augsburg spielt bei der Geschichte der Täuferbewegung eine wichtige Rolle. Viele führende Täufergestalten hielten sich zeitweise hier auf. Die Täufergemeinde war in Frühzeit der Reformation eine dritte Kraft zwischen katholischer Kirche und Reformatoren. Weiter …

 

Theologischer Stammtisch im Café Neruda

Menno-Stammtisch, zwei Mal im Monat um 19.00 Uhr, im Café Neruda, Alte Gasse 7, Augsburg. Jede und jeder ist herzlich eingeladen dabei zu sein! Sind Sie; bist Du, dabei?

Renewal 2027

Renewal 2017-2027; Dekade der Erneuerung zur Erinnerung an den Beginn der Täuferbewegung vor 500 Jahren. Weiter ...

Jahrestage:

Am 12. April im Jahr 1528, es war der Ostersonntag. Eine Osterversammlung der Täufer wird von der Stadtwache aufgelöst. Die Teilnehmer verhaftet und die meisten ausgewiesen. Drei Leute erhalten ein Brandmal auf die Backe. Elisabeth Heggenmiller wird die Zunge herausgeschnitten. Der Ausweisung von Susanna Daucher der Gastgeberin der Osterversammlung war am 21. April 1528. Der Vorsteher Hans Leupold wurde am 25. April 1518 am am Richtplatz (heute beim Eisstadion) hingerichtet.

24. April 1528: Fünf Täufer aus dem Haus von Eitelhans Langenmantel in Leitershofen, südlich von Augsburg, durch Täuferjäger des "Schwäbischen Bundes" nach Weißenhorn entführt. Am 11. Mai 1528 werden Eitelhans Langenmantel, Herman und Margaretha Anwalt, Bernhard Zirgkendorfer und Hans Pfefferlin, ein Schuster und ein Wollschläger aus Göggingen, in Weißenhorn hingerichtet.

Nachrichten aus der Mennonitenwelt u. a. - mennonews.de

Europäische Kirchen und Hilfswerke: Gemeinsamer Appell zur Seenotrettung

BERLIN – Aus Anlass der bevorstehenden informellen Tagung der Ministerinnen und Minister für Justiz und Inneres der Europäischen Union, die vom 18.7.2019 – 19.7.2019 in Helsinki stattfindet, haben sich alle evangelischen Entwicklungs- und humanitären Hilfswerke, die in ACT Alliance EU zusammengeschlossen sind, sowie die Mitgliedsorganisationen der Kirchlichen Kommission für Migranten in Europe (CCME) und die

Augsburgs historische Wasserwirtschaft wird Weltkulturerbe

Pilgram Marpeck, Wasseringenieur und Täufertheologe, legte erste Hausanschlüsse Am 7.7.19 stimmte das Weltkulturerbekomitee UNESCO auf seiner turnusgemäßen Sitzung im aserbedschanischen Baku für den Antrag der Stadt Augsburg auf Anerkennung ihrer historischen Wasserwirtschaft als Weltkulturerbe. Damit gehört Augsburg zu derzeit 1.112 Weltkulturerbestätten weltweit, davon 43 in Deutschland. Schon die Römer bauten an ihrem günstig zwischen den

Spende für Hilfswerk-Projekt in Äthiopien

Rotary Club Eisenberg-Leiningerland und Mennonitisches Hilfswerk e.V. kooperieren bei Äthiopien-Projekt EISENBERG – Die ersten Gespräche zu einem gemeinsamen Projekt des Rotary Club Eisenberg-Leiningerland und des Mennonitisches Hilfswerk e.V. (MH) begannen bereits im Herbst 2017. Jetzt am 30. Juni 2019 war es soweit. Die Feier zum jährlichen Wechsel des Präsidentenamts der Rotarier brachte einen passenden Rahmen

Zitate

Alles Leben ist miteinander verbunden. Alle Menschen sind in ein Netz der Gegenseitigkeit verwoben. Was den einen unmittelbar betrifft, betrifft den anderen mittelbar. Ich kann niemals so sein, wie ich eigentlich sein sollte, wenn du nicht bist, wie du sein solltest. Und umgekehrt ist es nicht anders. Das ist die eng verstrickte Wirklichkeit unseres Lebens. (Martin Luther King jr.)

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit (Hebräer 13,8)

Denkt man daran, wie viele Menschen man gesehen oder gekannt hat, und gesteht sich, wie wenig wir ihnen, wie wenig sie uns gewesen sind - wie wird uns da zumute! (Johann Wolfgang von Goethe)

Alle Gesetze sollen der Liebe weichen. (Hans Denck, Augsburg 1525)

Im Bekenntnis konkreter Sünden stirbt der alte Mensch unter Schmerzen einen schmachvollen Tod vor den Augen des Bruders. Weil diese Demütigung so schwer ist, meinen wir immer wieder, der Beichte vor dem Bruder ausweichen zu können. Doch in dem tiefen geistlich-leiblichen Schmerz der Demütigung vor dem Bruder, das heißt ja: vor Gott, erfahren wir unsere Rettung und Seligkeit. (Dietrich Bonhoeffer)

Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen. (Matthäus 6,24)

Die auf ebenem Weg gehen, brauchen einander nicht an der Hand zu halten; die aber steinige und abschüssige Wege betreten, müssen sich gegenseitig stützen, um sicher zu gehen. (Franz von Sales)

Man wird auch nicht sagen können: 'Seht, hier ist es!' oder: 'Es ist dort!' Nein, das Reich Gottes ist mitten unter euch. (Lukas, 17,21)

So ist für den konsequenten Gläubigen unserer Art jedes Nichtanerkennen von Leben, jede Härte, jede Gleichgültigkeit, jede Verachtung nichts anderes als Töten. Man kann nicht nur Gegenwärtiges töten, sondern auch Zukünftiges. Mit einem bisschen witziger Skepsis kann man in einem jungen Menschen eine Menge Zukunft töten. Überall wartet Leben, überall blüht Zukunft, und wir sehen nur immer wenig davon, treten vieles davon beständig mit Füßen. (Hermann Hesse)

Niemand vermag, Christus wahrlich zu erkennen, es sei denn, daß er ihm nachfolge im Leben. Und niemand vermag, ihm nachzufolgen, denn soviel er ihn zuvor erkennt. (Hans Denck, Augsburg 1526)

Die Menschheit muß umkehren!
Was nützen alle ihre Religionsübungen, was nützen alle ihre Gottesdienste, welchen Sinn haben alle frommen Gesänge, wenn der Wille Gottes nicht getan wird, wenn die Hände voll Blut sind?
Was bedeutet alle Gläubigkeit, wenn an den Armen Ungerechtigkeit geübt wird, so alltäglich und selbstverständlich, wie man Wasser trinkt?
Was ist das Bekennen des Göttlichen, wenn sich bei dem Sterben unzähliger Kinder und Armer kein einziger Finger rührt. (Eberhard Arnold)

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. (Matthäus 5,6)

Was der Welt am meisten fehlt, sind Menschen, die sich mit den Nöten anderer beschäftigen. (Albert Schweitzer)

Die Welt ist verstockt gegen die Stimme Gottes und will nicht hören die Stimme seiner Zeugen. (Jakob Huter ?-1536)

Darin besteht die Freude des Christen: Ich weiß, daß ich ein Gedanke Gottes bin, selbst wenn ich der unbedeutendste und verlassenste von allen bin, an den niemand denkt. (Oscar Romero)

Freuen dürfen sich alle, die barmherzig sind – Gott wird auch mit ihnen barmherzig sein. (Matthäus 5,7)

Wenn du dich angesichts der zum Himmel schreienden Ungerechtigkeit neutral verhälst, hast du dich damit schon auf die Seite der Unterdrücker gestellt. Wenn ein Elefant mit seinem Fuß auf dem Schwanz einer Maus steht, und du bleibst neutral, so wird die Maus von deiner Neutralität nicht besonders beeindruckt sein. (Desmond Tutu)

So Gott will und wir leben (Jak 5,15)

Mensch sein heißt Verantwortung fühlen, sich schämen beim Anblick einer Not, auch wenn man offenbar keine Mitschuld an ihr hat, stolz sein über den Erfolg der Kameraden, seinen Stein beitragen im Bewußtsein, mitzuwirken am Bau der Welt. (Antoine de Saint Exupery)

Was ist das Leben, wenn man kein gemeinsames Leben hat? Es gibt kein Leben ohne Gemeinschaft, und es gibt keine Gemeinschaft, die nicht zu Gottes Lob und Preis gelebt wird. (T. S. Eliot)

Du Volk Gottes! Waffne dich und bereite dich zum Kampf nicht mit äußerlicher Wehr und Waffe wie die blutgierige und grimmige Welt tut, sondern allein mit einem festen Vertrauen, Geduld und innigem Gebet. (Menno Simons, 1496-1561)

So ist für den konsequenten Gläubigen unserer Art jedes Nichtanerkennen von Leben, jede Härte, jede Gleichgültigkeit, jede Verachtung nichts anderes als Töten. Man kann nicht nur Gegenwärtiges töten, sondern auch Zukünftiges. Mit einem bisschen witziger Skepsis kann man in einem jungen Menschen eine Menge Zukunft töten. Überall wartet Leben, überall blüht Zukunft, und wir sehen nur immer wenig davon, treten vieles davon beständig mit Füßen. (Hermann Hesse)

Niemand vermag, Christus wahrlich zu erkennen, es sei denn, daß er ihm nachfolge im Leben. Und niemand vermag, ihm nachzufolgen, denn soviel er ihn zuvor erkennt. (Hans Denck, Augsburg 1526)

Die Menschheit muß umkehren!
Was nützen alle ihre Religionsübungen, was nützen alle ihre Gottesdienste, welchen Sinn haben alle frommen Gesänge, wenn der Wille Gottes nicht getan wird, wenn die Hände voll Blut sind?
Was bedeutet alle Gläubigkeit, wenn an den Armen Ungerechtigkeit geübt wird, so alltäglich und selbstverständlich, wie man Wasser trinkt?
Was ist das Bekennen des Göttlichen, wenn sich bei dem Sterben unzähliger Kinder und Armer kein einziger Finger rührt (Eberhard Arnold)

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. (Matthäus 5,6);

Was der Welt am meisten fehlt, sind Menschen, die sich mit den Nöten anderer beschäftigen. (Albert Schweitzer)