Ökumenisches Institut für Friedenstheologie, Sommerseminar 2022

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Friedenstheologisches Sommerseminar 2022

Das Friedenstheologische Sommerseminar 2022, des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie, ist geplant für den 1. bis 3. Juli 2022, in Köln.

Das genaue Thema ist so weit beschlossen, daß es um den Zusammenhang von Friedens- und Schöpfungstheologie gehen wird.

Über Jahrhunderte diente der Schöpfungsglaube der Legitimation von Herrschaft, obrigkeitlichen und kirchlichen Hierarchien und hemmungsloser Ausbeutung der Natur. Gründliche Lektüre der biblischen Texte insbesondere der Urgeschichten, prophetischer Texte und der Psalmen fördert eine andere Sicht zu Tage: „Biblische Schöpfungstexte stellen die Machtfrage. Sie wollen die Sehnsucht nach Gerechtigkeit wachhalten: Leben für alle! Weniger darf es nicht sein!“ (Georg Steins). In diesem Seminar wollen wir der Spur und der Bedeutung des Schöpfungsglaubens nachgehen, besonders in der Auseinandersetzung mit aktuellen lebenszerstörenden Strukturen und Gewohnheiten.

Das Friedenstheologische Sommerseminar 2022, des Ökumenischen Institut für Friedenstheologie, in Zusammenarbeit mit dem deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes und dem Katholischen Bildungswerk Köln.

Veranstaltungsort ist Köln, Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Kartäuserwall 24 b, 50678 Köln.

Anmeldung ist erforderlich.

Ob für die Vorträge die Möglichkeit der Onlineteilnahme besteht, ist noch nicht abgeklärt.

Nachtrag: Dies jahr leider ohne Möglichkeit der Onlineteilnahme, auch nicht in Teilen.

Vorläufiges Programm

Stand 2.6.22

Freitag, den 1. Juli

  • 18.00 Uhr: Eintreffen
  • 19.00 Uhr: Begrüßung / Einführung
  • 19.30 Uhr: Marie-Theres Jung, Anselm Meyer-Antz, Aachen:
    Die Schöpfung vor der Zerstörung - Teil A:
    Zeugnisse aus dem Kampf für die Erhaltung der Schöpfung. Vom Leben an der Kante des Braunkohletagebaus. Wo stehen wir? Wie handeln wir? Wie erweitern wir die Bewegung gerade unter Christenmenschen? Was bedeutet das für unseren Glauben, unsere Gemeinde und Kirche?
    Moderation: Dr. Gudula Frieling, Dortmund
  • 20.00 Uhr: Rückfragen
  • 20.15 Uhr: „Die Schöpfung vor der Zerstörung“ - Teil B
  • 20.35 Uhr: Diskurs
  • 21.05 Uhr: Freier Austausch
  • 21.50 Uhr: Ausklang - Organisatorisches


Samstag, den 2. Juli

  • 09.00 Uhr: Morgengebet
  • 09.30 Uhr: Dr. Sarah Köhler, Heidelberg:
    Der Anthropos im Anthropozän. Theologische Perspektiven zum Menschsein in Zeiten des Wandels - Teil A
  • 10.00 Uhr: Rückfragen
  • 10.15 Uhr: Der Anthropos im Anthropozän - Teil B
  • 10.35 Uhr: Diskurs zum Referat
  • 11.05 Uhr: Freier Austausch
  • 12.05 Uhr: Plenum - Ansagen
  • 12.15 Uhr: Mittagspause
  • 14.00 Uhr: Bärbel Wartenberg-Potter, Köln:
    Die Bibel aus der Sicht der Tiere - Teil A
  • 14.30 Uhr: Rückfragen
  • 14.45 Uhr: Die Bibel aus der Sicht der Tiere - Teil B
  • 15.05 Uhr: Diskurs zum Referat
  • 15.35 Uhr: Freier Austausch
  • 16.35 Uhr: Dr. Gottfried Orth, Rothenberg:
    Aufklärung im Zeitalter des Lebendigen - Zur Philosophie Corine Pelluchons Zum Zusammenhang von Naturbeherrschung, Unterwerfung der Tiere und Selbstzerstörung der Menschheit im „stahlharten Gehäuse“ des Kapitals.
  • 17.00 Uhr: Diskurs zum Referat
  • 17.30 Uhr: Werkstattgespräch / Lesefrüchte
    An welchen Themen und Projekten arbeiten die Anwesenden?
  • 19.00 Uhr: Abendessen

Sonntag, den 3. Juli

  • 09.00 Uhr: Morgengebet
  • 09.30 Uhr: Benjamin Isaak-Krauß, Frankfurt a. M.: Das Zeugnis der Schöpfung als Quelle des Widerstandes - Teil A
  • 10.00 Uhr: Rückfragen
  • 10.15 Uhr: Das Zeugnis der Schöpfung als Quelle des Widerstandes - Teil B
  • 10.35 Uhr: Diskurs zum Referat
  • 11.05 Uhr: Freier Austausch
  • 12.05 Uhr: Plenum - Absprachen - Ausklang

Weiterführende Infos:
oekum-institut-friedenstheologie.de

 

Das Ökumenische Institut für Friedenstheologie (OEkIF) ist eine Vernetzungsstelle friedenstheologischer Projekte. Es geht um friedenstheologische Fragestellungen und Forschungsprojekte im weitesten Sinn.

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