Friedenssonntag - Peace Sunday - Domingo de Paz

Das Datum des Friedenssonntag wird von der Mennonitischen Weltkonferenz festgelegt, im Normalfall ist es der Sonntag, der dem Internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen am 21. September am nächsten liegt.

Als Friedenskirche feiern wir diesen Sonntag mit den weltweiten täuferischen Geschwistern — es ist ein lauter Schrei nach und für Frieden. Frieden der sich allein mit Abwesenheit von Krieg nicht zufriedengibt, wir Rufen mit Jesus nach Frieden der die Überwindung jeglicher Gewalt verlangt.

Der Friedenssonnntag 2019, ist auf den 22. September festgelegt.

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Thema 2019:

Ein Frieden, der jedes Verstehen übersteigt ...

Warum wurde dieses Thema ausgewählt?

Nelson Mandela wird zugeschrieben, daß er gesagt hat: “Etwas scheint immer unmöglich zu sein, bis es erledigt wurde.” Manchmal scheint unser Streben nach Frieden unrealistisch zu sein. Manchmal können wir uns nicht vorstellen, wie er erreicht werden kann. Und doch sind wir aufgerufen, Frieden zu suchen, auch wenn es keinen Sinn zu machen scheint. Manchmal geschehen erstaunliche und wundersame Dinge, wenn unser Verhalten dem Evangelium von Christus (Philipper 1:27) würdig ist. Das Material konzentriert sich an diesem Friedenssonntag auf die Zeiten, in denen der Friede Christi das übertrifft, was uns unmöglich zu sein scheint. Kurz gesagt, wir erleben einen Frieden, der jedes Verstehen übersteigt.

Bibeltext: Philipper 4,6–7.

"Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!  Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren."
(Philipper 4,6-7, Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)

Weitere Texte:

Jesaja 12,2–6;
Lukas 1,46–55.

Gebetsanliegen

  • Viele unserer Regierungen auf der ganzen Welt haben vor kurzem Wahlen durchlaufen. Wir beten wir für die neuen und wiedergewählten LeiterInnen. Mögen sie weise sein, der Anziehungskraft der Macht widerstehen, dass sie gut mit anderen zusammenarbeiten und nach Frieden streben und das Wohlergehen aller ihrer Bürger suchen. Mögen wir daran denken, daß Gottes Herrschaft Grenzen überschreitet.

  • “Christus ist es, der uns allen den Frieden gebracht und Juden und Nichtjuden zu einem einzigen Volk verbunden hat. Er hat die Mauer eingerissen, die die beiden trennte und zu Feinden machte“ (Eph 2:14). Mögen wir uns auf den Heiligen Geist verlassen, damit er uns zu Menschen des Friedens macht, die Christus darin folgen, die Feindseligkeit zwischen Menschen, die anderer Meinung sind, einzureissen.

  • “Die Liebe kennt keine Angst. Wahre Liebe vertreibt die Angst. … Wer ihn liebt, muß auch seinen Bruder und seine Schwester lieben.“ (1. Johannes 4:18a; 21b). Mögen wir die Liebe Gottes erhalten und aus diesem Überfluß seiner Gnade fähig sein, andere zu lieben. Auf diese Weise können wir über die Angst triumphieren.

  • In Kolumbien unterläßt es die Regierung, die Abmachungen über die Hilfs- und Entwicklungsbedingungen für den Friedenprozeß umzusetzen, der das Ende eines halben Jahrhunderts bewaffneter Gewalt im Konflikt mit einer marxistisch inspirierten Gruppe, der FARC bedeutet. Betet für den Willen, das Friedensabkommen zu erfüllen. Betet, daß Gewalttäter ihre Waffen niederlegen.

  • „Als weltweite Gemeinschaft von Menschen, die Glauben und Leben teilen, wollen wir jegliche Trennung durch Nationalität, ethnischen Hintergrund, Klasse, Geschlecht und Sprache aufheben. Wir wollen in dieser Welt leben, ohne uns von den Mächten des Bösen bestimmen zu lassen. Wir bezeugen Gottes Gnade, indem wir anderen dienen, Sorge für die Schöpfung tragen und alle Menschen dazu einladen, Jesus Christus als Heiland und Herrn kennen zu lernen“. (Gemeinsame Überzeugungen täuferischer Gemeinden weltweit, Nr. 7, Angenommen durch die Mitgliederversammlung der Mennonitischen Weltkonferenz, März 2006). Möge Gott Menschen helfen, deren gegenwärtige Realität nicht tragbar ist und sie zwingt, nach anderen Optionen zu suchen. Möge Gott uns zu freundlichen und einladenden Gesten für diejenigen bereit machen, die nach Hoffnung suchen. Möge Gott Menschen von der Angst vor der Aufnahme neuer Brüder und Schwestern befreien.

  • Möge Gott uns helfen, auf die Sichtweisen dieser Menschen am Rande der Gesellschaft zu hören. Mögen wir Gottes Geschichte durch die Sichtweise derer, die unterdrückt werden, erkennen. Möge diese Perspektive uns helfen, die gute Nachricht besser zu verstehen, die uns verwandelt und Frieden bringt.

Nicht nur Mennoniten, auch befreundete Gemeinden und Kirchen weltweit sind eingeladen mit uns den Friedenssonntag zu feiern und predigen den Frieden.

 

Quelle: Mennonite world conference, peace sunday Friedenskommission der MWK

 

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