UN-Weltfriedenstag ist heute

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Internationaler Tag des Friedens - Weltfriedenstag

Der UN-Weltfriedenstag am 21. September mahnt zum Frieden, er steht für Versöhnung, Dialog und Hoffnung.

Un-Weltfriedenstag

Um den 21. September gibt es viele Veranstaltungen im Rahmen des Weltfriedenstags.
Am 1. Oktober ein dezentraler bundesweiter Aktionstag mit dem Motto »Keinen Euro für Krieg und Zerstörung!«. Statt dessen Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik! Wir beharren auf Abrüstung statt Aufrüstung und die Abkehr von jeglicher kriegerischer Eskalation! Mehr dazu hier: www.verhandeln-statt-schiessen.de

Gewöhnt euch nicht daran!
Krieg darf nicht zur Normalität werden!

Das Morden von Menschen ist kein Retten von Menschen!

Wir haben in diesen Kriegen der USA nichts verloren, Krieg ist kein Mittel der Politik, Krieg ist Ausdruck totalen politischen Versagens, es ist Verbrechen an der Menschheit.

Das Netzwerk Friedenskooperative schreibt in seiner Pressemitteilung zum UN-Weltfriedenstag 2022:

Wir mahnen zu mehr Einsatz für Frieden und Abrüstung. Trotz der vielen schlimmen parallelen Krisen, wie die Klimakrise und die Corona-Pandemie, und verheerender Kriege und Konflikte, wie in der Ukraine, rüsten die Staaten weiter auf und gehen den Weg der Kriegslogik. Am stärksten betroffen sind die Regionen Afrika und Asien, sowohl im Hinblick auf gewaltsame Konflikte und Kriege als auch in Bezug auf die Klimakrise. Die globalen Krisen und die vielen Kriege und Konflikte können wir als Menschheit jedoch nur mit Friedenslogik überwinden. Dafür braucht es von allen Staaten dringend mehr Diplomatie, Weitsicht und neue Initiativen für Abrüstung und Rüstungskontrolle.

Krieg darf nicht zur Normalität werden. Deswegen fordert das Netzwerk Friedenskooperative: Gewöhnt euch nicht daran! In Hinblick auf den Stellvertreterkrieg in der Ukraine fordert das Netzwerk Friedens einen sofortigen Waffenstillstand, den Schutz und die Aufnahme von Deserteur*innen, die Aufarbeitung von Völkerrechtsverbrechen und die Aufnahme von Friedensverhandlungen!

Der UN-Weltfriedenstag findet jedes Jahr am 21. September statt. Seit 1981 wird dieser Tag begangen und die UN fordert jährlich, dass 24 Stunden lang Gewaltlosigkeit und Waffenstillstand herrschen sollen. Der diesjährige Weltfriedenstag steht unter dem Motto „End racism. Build peace.“ („Beendet Rassismus. Schafft Frieden.“). Der UN-Generalsekretär Antonio Guterres sagt dazu: „Rassismus vergiftet weiterhin Institutionen, soziale Strukturen und den Alltag in jeder Gesellschaft. Er ist nach wie vor ein Treiber für anhaltende Ungleichheit. Und er verweigert den Menschen weiterhin ihre grundlegenden Menschenrechte. Er destabilisiert Gesellschaften, untergräbt Demokratien und er untergräbt die Legitimität von Regierungen. Die Verbindungen zwischen Rassismus und Geschlechterungleichheit sind unverkennbar.“

Deutschlands zivile Friedensfähigkeiten stärken

Erklärung für Abgeordnete des Deutschen Bundestages

Mitmachaktion

Die Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis davon überzeugen, wie das geht, wird auf der Netzseite www.ohne-ruestung-leben.de beschrieben. Die Kampagne wird getragen von einem breiten Bündnis verschiedener Organisationen. Mehr zu erfahren ist auf deren gemeinsamen Netzseite www.frieden-stark-machen.de

Rußland, Belarus, Ukraine: Schutz und Asyl für Deserteure und Verweigerer

Anlässlich des Internationalen Friedenstages rufen Connection e.V., der Internationale Versöhnungsbund, das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung und War Resisters’ International zu einer Unterschriftenaktion für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus Rußland, Belarus und Ukraine auf. Zehntausende verließen die Russische Föderation und Belarus um nicht für den Krieg rekrutiert zu werden. Tausende verließen die Ukraine, weil sie ihr Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Gefahr sehen. Sie alle sind unsere Hoffnung für eine Überwindung der Gewalt.
https://you.wemove.eu/campaigns/russland-belarus-ukraine-schutz-und-asyl-fur-deserteure-und-verweigerer

 

Die unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt, ist oberstes Gebot, mit anderen Worten ausgedrückt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. Dies ist das Hauptgebot, das obenan steht. Ein zweites aber steht ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ (Menge, Matthäus 22,37-39)