Anna-B.-Eckstein-Friedenspreis 2025, Friedens-Kunstpreis

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Hinweis auf: Anna‑B.-Eckstein‑Friedenspreis 2025 – Junge Kunst für den Frieden

Anna-B.-Eckstein-Friedenspreis
Anna-B.-Eckstein-Friedenspreis

Am 12. Juli 2025 wurden im Friedensmuseum Meeder in Oberfranken die Auszeichnungen des Anna-B.-Eckstein-Friedenspreises verliehen – ein Preis, den der Landesverband Bayern der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK Bayern) auslobt. Der Friedenspreis steht unter der Schirmherrschaft von Margot Käßmann, die sich als ehemalige Präsidentin der „Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen” schon lange für den Friedensgedanken in der evangelischen Kirche stark macht. Über ihre Zeit als Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers und als Ratsvorsitzende der EKD hinweg verbreitet sie bis heute medienwirksam die Friedensbotschaft.

Der landesweite Wettbewerb „Sei Friedenskünstler:in!” verzeichnete über fünfhundert Einreichungen. Die Jury würdigte die breite Palette der Ausdrucksformen – von Linolschnitten über Kurzfilme bis hin zu interaktiven Klanginstallationen – und betonte, wie klar die nächste Generation ihre Vision eines gerechten Friedens artikuliert.

Der Preis ist benannt nach der Coburger Pazifistin Anna B. Eckstein (1868–1947), einer Lehrerin, die sich mit beispielloser Beharrlichkeit für ein internationales Bündnis des Friedens einsetzte. Millionen von Unterschriften trug sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts zusammen, 1913 wurde sie sogar für den Friedensnobelpreis nominiert. Ihr Vermächtnis lebt heute in jeder kreativen Idee fort, die den Dialog über gewaltfreie Konfliktlösung befeuert.

Mit dem diesjährigen Preis knüpfen die Veranstalter:innen an Ecksteins humanistische Tradition an und setzen zugleich ein aktuelles Zeichen. Kunst vermag es, Herzen zu öffnen und Perspektiven zu weiten. Wer die Ausstellung besucht, spürt das fragile Gleichgewicht zwischen erschütterter Realität und unerschöpflichem Hoffnungsschimmer.

Die prämierten Arbeiten sind bis zum 24. August 2025 im Friedensmuseum Meeder zu sehen (Achtung! Diese Angabe ist unsicher. Bitte vorab überprüfen, bevor man sich auf den Weg nach Meeder macht.).
Sie werden am 24. Oktober um 17 Uhr im Rahmen einer Veranstaltung über das Kunstprojekt im Friedensmuseum Nürnberg gezeigt. Die achtzehn Arbeiten sind außerdem auf der Tagung der DFG-VK Bayern am 25. Oktober 2025 in Nürnberg sowie Mitte Februar 2026 auf der Internationalen Münchner Friedenskonferenz zu sehen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, zu den Preisträger:innen und zu begleitenden Veranstaltungen finden sich unter:

https://sei-friedenskunstlerin.dfg-vk.de

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