Lesekreis zur Offenbarung des Johannes

Offenbarung des Johannes - Lesekreis

Die Offenbarung des Johannes gilt als schwieriges, kaum zu verstehendes Buch. Manche finden in ihr einen Fahrplan für die Endzeit. Andere sehen darin eine Stärkung in Zeiten der Verfolgung.

Am Theologischen Stammtisch gibt es Interesse, dieses „Buch mit sieben Siegeln“ zu erkunden. Wir werden je ein Kapitel lesen und mit Hilfe des Kommentares von Anthony Gwyther „Unveiling Empire: Reading Revelation Then and Now“ zu verstehen suchen. Der Kommentar liegt in einer deutschen Arbeitsübersetzung vor. Er gibt eine sozialhistorische Auslegung und sieht die Apokalypse als Literatur im Widerstand gegen den politischen, wirtschaftlichen und religiösen Herrschaftsanspruch des römischen Reiches. Johannes analysiert die Gewaltstrukturen des Kaisertums und formuliert eine Alternative in der kommenden Stadt Gottes. Aktuell wird dieses Modell angesichts der heutigen Absolutheit des globalen Marktes.

In einem ersten Treffen, am Freitag den 29. November 2019, 19 Uhr im Café Neruda, wollen wir Termine und Arbeitsweise vereinbaren. Später treffen wir uns „reihum in den Häusern“.

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